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Facharztprüfung

1. Teil der Facharztprüfung (Multiple-Choice-Fragen)

Die Prüfung besteht aus 100 Multiple-Choice-Fragen mit verschiedenen Fragetypen (beschrieben auf SGPP-Seite...). Insgesamt habt Ihr eine Menge Text zu lesen, da sich eine Frage über eine gesamte DIN A4–Seite erstrecken kann. Dennoch ist es möglich, die Prüfung in der Hälfte bis 2/3 der Zeit  zu schaffen. Auf der SGPP-Seite sind Übungsfragen angegeben, die ihr auf jeden Fall bearbeiten solltet. Angegebene Themen wie z.B. serotonerges Syndrom sind ebenfalls empfehlenswert, genau nachzulesen. Die Fragen erschienen uns im Vergleich der verschiedenen Jahre inhaltlich immer sehr ähnlich. Es ist also sinnvoll, ältere Kollegen zu fragen, die die Prüfung schon gemacht haben.

2. Teil der Facharztprüfung (Fallarbeit und mündliche Prüfung)

Schriftlicher Teil: Auf der SGPP-Seite ist sehr genau erklärt, wie die Arbeit aufgebaut und gestaltet werden sollte. Die Tabelle für die Bewertung der Arbeit ist explizit aufgeführt und ihr solltet euch daran genauestens halten. Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass ihr die Arzt–Patient–Interaktion gut beschreibt. Dies wird bei der Bewertung durch die Prüfer meist als ungenügend bemängelt.

Mündlicher Teil: Auch hier ist auf der SGPP-Seite bei den Prüfungsvorgaben bei der Tabelle zur Bewertung der Arbeit explizit aufgeführt, worauf geachtet wird. Haltet euch genau daran!
Ihr müsst die Zusammenfassung der Arbeit ohne Hilfsmittel – sprich auswendig – in exakt 10 Minuten vortragen. Wenn Ihr länger braucht, werdet Ihr unterbrochen und dies negativ bewertet. Die meisten profitieren davon, wenn sie den Vortrag vorher mit einem Kollegen üben und so bessere Formulierungen oder Fehler finden können. In den folgenden 10 – 15 Minuten folgen von den 3 Prüfern maximal 1-2 Fragen, die sich hauptsächlich auf die Arbeit beziehen. Versucht Eure Antworten möglichst ausführlich zu gestalten und weitere Infomationen über den Fall zu bringen, so dass damit schon ein Teil der Prüfungszeit verbraucht wird: Umso weniger Fragen könnt Ihr gestellt bekommen. Da häufig Analytiker die Prüfung abnehmen, ist es sinnvoll, sich vorher zu überlegen, was die Arbeit mit einem selbst zu tun hat und welche Übertragungen/Gegenübertragungen eine Rolle bei der Arzt–Patienten-Interaktion gespielt haben könnten. Einige Kollegen haben Ihren Fall vorher supervidieren lassen, um besser vorbereitet zu sein.
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